07/13/2018
Altstadtring in München

Grundsteinlegung für innovativen Mobilitätshotspot

München – Mit der Grundsteinlegung am Freitag, den 13. Juli 2018 geht der Bau des Mobilitäthotspots am Thomas-Wimmer-Ring in die Phase des Rohbaus. Die zwölf Meter unter der Erde gründende Tiefgarage, soll in zwei Jahren Platz für 520 Autos bieten – und mit Radlstation und E-Carsharing zugleich den Umstieg auf emissionsfreie Verkehrsmittel ermöglichen.

Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid lobte in seiner Rede zur feierlichen Grundsteinlegung den visionären Geist des Infrastruktur-Projekts: "Bei WÖHR + BAUER wird in die Zukunft gedacht", sagte Schmid. Kommunalreferent Axel Markwardt betonte in seiner Ansprache die überzeugende Leistung der WÖHR + BAUER bei dem komplexen Bauvorhaben TOM & HILDE. "Wir sind froh, dass wir dieses anspruchsvolle Projekt mit WÖHR + BAUER auf den Weg bringen dürften", so Markwardt.

Josef Schmid hob den vorbildhaften Charakter der öffentlichen Quartierstiefgarage hervor, die den Verkehr aus der Altstadt ziehe und Schritte in Richtung Smart City ermögliche. Das Projekt vermindere den Parksuchverkehr, ermögliche den Umstieg auf andere Verkehrsmittel und sei ein wichtiger Baustein für den Ausbau der E-Mobilität.

Axel Markwardt nutzte einen seiner letzten öffentlichen Auftritte als Kommunalreferent, um sich für die gute Zusammenarbeit mit WÖHR + BAUER zu bedanken. Markwardt hob hervor, wie anspruchsvoll die Ausschreibung des Projekts TOM & HILDE war. WÖHR + BAUER sei bereits seit Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner für anspruchsvolle Immobilienprojekte.

Wolfgang Roeck, Geschäftsführer der WÖHR + BAUER GmbH, betonte in seiner Rede, dass das weitere Wachstum Münchens die heutigen Verkehrssysteme der Stadt an ihre Grenzen bringe. "Infrastruktur ist ein zentrales Thema, für die Zukunftsfähigkeit des Großraumes München" Der Mobilitätshotspot unter dem Thomas-Wimmer-Ring sei ein Baustein, der an dieser Stelle helfen könne, den Verkehr zukunftsfähiger zu organisieren.

Dass mit dem Projekt TOM auch Qualitäten an der Oberfläche gewonnen werden, betonte Wolfgang Roeck: "Dadurch, dass Autos unter die Erde kommen, gelingt eine Revitalisierung des Stadtraums", so Roeck.
Dabei spielte Roeck einerseits auf die neue Grün- und Freiflächengestaltung durch Jühling Landschaftsarchitekten am Thomas-Wimmer-Ring und die Einfahrts-Bauwerke von Steidle Architekten an, als auch auf die Möglichkeiten, die sich am Standort Hildegardstraße ergeben.

Der Abriss der Hochgarage am Hofbräuhaus eröffne eine große Chance die östliche Altstadt mit neuer Qualität auszustatten. "Wir ermöglichen an der Hildegardstraße die Renaissance historischer Fußgängerrouten, schaffen attraktiven öffentlichen Raum mit Gastronomie und Stadtplätzen und entwicklen qualitätsvolle Architektur, die dem Standort angemessen ist", erklärt Roeck. Das Gesamtprojekt TOM & HILDE  – bestehend aus Abriss und Neubau HILDE – ist auf entsprechenden Stellplatzersatz in der Tiefgarage TOM angewiesen.

Bauherr Wolfgang Roeck fasste nochmals einige Aspekte zusammen, die dazu führten, dass sich WÖHR + BAUER als Bieter und fachkundiger Entwickler bei der europaweiten Ausschreibung des Projekt durchgesetzt hat.

  • Idee eines Mobilitätshotspots, der verschiedenste Verkehrsmittel kombiniert
  • Barrierefreie Unterführung mit Fahrraddepot-Depot
  • Attraktive Platz- bzw. Oberflächengestaltung statt Straßenbegleitgrün
  • Tiefgaragen-Qualität mit 100% stützenfreien Parkplätzen
  • Ästhetische Gestaltung der oberirdischen und unterirdischen Architektur

Die nächsten Schritte:
Nach Umlegung der Sparten, Herstellung der Bohrpfahlwände und dem Aushub der östlichen Baugrube bis in zwölf Meter Tiefe kommt nun die Herstellung des Rohbaus der östlichen Tiefgaragenhälfte. Diese soll Ende 2018 bereits soweit fertiggestellt sein, dass eine Umverlegung des Verkehrs auf die fertige Hälfte der Tiefgarage möglich ist, um sich den westlichen Teil der Tiefgarage zu widmen.

Facts & Figures zur Baumaßnahme:
520 stützenfreie Stellplätze in 3 Untergeschossen
Je Geschoss 5.900 qm Fläche
Volumen der TG insgesamt = 70.000 Kubikmeter Volumen
über 4.000 Tonnen Stahl ohne Pfähle
20.000 Kubikmeter Beton ohne Pfähle
Stärke der Bodenplatte bis zu 1.60 Meter
Bis zu 160 Fahrradstellplätze möglich
E-Mobilitätsstellplätze